Interreg Österreich-Bayern 2014-2020

Kick-off für grenzüberschreitendes Projekt – Übergabe des Förderschecks durch den stellvertretenden Landrat

7. Oktober 2026

Die Hochschule München startet gemeinsam mit der Zugspitz Region GmbH und der Wirtschaftskammer Tirol mit ihren Bezirksstellen Reutte und Innsbruck-Land ein neues Projekt zur Stärkung der grenzüberschreitenden Wirtschaftsregion im Gebiet der EUREGIO Zugspitze–Wetterstein–Karwendel (ZWK). Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer gemeinsamen, datenbasierten Grundlage für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie die Tiroler Bezirke Innsbruck-Land und Reutte.

Die kleinteilige Wirtschaftsstruktur mit zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen bietet vielfältige Potenziale, erschwert bislang jedoch den systematischen Wissenstransfer, die Nutzung von Synergien und eine abgestimmte grenzüberschreitende Wirtschaftsentwicklung. Genau hier setzt das neue Projekt an.

Beim Kick-off am Montag, den 28.09.2026, wurde der offizielle Startschuss gegeben. Dabei überreichte Christian Hornsteiner, stellvertretender Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, den Förderscheck des EU-Förderprogramms INTERREG Bayern-Österreich. Das Projekt wird mit insgesamt 74.675,28 EUR EFRE-Mitteln gefördert. Gemeinsam mit den Projektpartnern wurden anschließend die Ziele, Inhalte und die Methodik des Projekts konkretisiert.

Kern des Vorhabens ist eine datengetriebene SWOT-Analyse der regionalen Wirtschaftsstruktur. Sie soll wirtschaftliche Stärkefelder, Spezialisierungen, Branchenverflechtungen sowie Kooperations- und Entwicklungspotenziale im gemeinsamen Grenzraum sichtbar machen.

Im weiteren Projektverlauf werden unter anderem das räumliche Untersuchungsgebiet präzisiert und relevante Wirtschaftssektoren für vertiefende Analysen festgelegt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend in drei grenzüberschreitenden Ergebnis-Workshops gemeinsam mit regionalen Akteuren interpretiert und diskutiert werden.

Ziel ist es, konkrete Ansatzpunkte für branchenübergreifende Kooperationen, eine abgestimmte Strukturpolitik sowie eine fundierte Start-up- und Ansiedlungspolitik zu identifizieren. Damit soll eine gemeinsame Wissensbasis geschaffen werden, auf der die Akteure in Bayern und Tirol künftig noch gezielter zusammenarbeiten können.

zurück zur Übersicht