Projektauswahlgremium genehmigt drei weitere Projekte für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
1. Juli 2026
Das Projektauswahlgremium der EUREGIO Zugspitze-Wetterstein-Karwendel hat in seiner jüngsten Sitzung im George C. Marshall Center in Garmisch-Partenkirchen die Förderung von drei weiteren Projekten beschlossen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Austausch in der Region stärken.
Das Projekt „Grenzüberschreitende Kooperationen“ unter Federführung der Hochschule für angewandte Wissenschaften München untersucht die Wirtschafts- und Standortfaktoren im Grenzgebiet. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Potenziale und Herausforderungen der regionalen Wirtschaft zu analysieren. Die Ergebnisse sollen eine fundierte Grundlage für zukünftige Kooperationen und gemeinsame Strategien schaffen.
Das Projekt mit dem Kurztitel „Räter“ widmet sich den historischen Wurzeln der rätischen Kultur und ihrer Bedeutung für die kulturelle Identität des Alpenraums. Lange bevor heutige Staatsgrenzen entstanden, waren die Menschen der Region eng miteinander verbunden. Das Projekt macht dieses gemeinsame kulturelle Erbe sichtbar und stärkt das Bewusstsein für die grenzüberschreitende Identität und die historischen Verbindungen zwischen den Menschen beiderseits der Grenze.
Mit dem dritten Projekt „Planspiel Politik“ wird insbesondere die junge Generation angesprochen. Im Rahmen eines grenzüberschreitenden eintägigen Workshops erhalten interessierte junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren die Möglichkeit, kommunalpolitische Prozesse durch ein Planspiel und interaktive Formate kennenzulernen. Das Projekt soll Interesse an kommunalpolitischem Engagement wecken, den Austausch fördern und grenzüberschreitende Netzwerke für die Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker von morgen schaffen. Der Workshop findet am voraussichtlich am 10.10.26 in Vils statt.
Die drei Projekte werden jeweils zu 75 % aus Mitteln des Interreg-Programms Bayern–Österreich gefördert. Insgesamt erhalten sie rund 120.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Eine Besonderheit der Sitzung war der Veranstaltungsort: Das Projektauswahlgremium war zu Gast im George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen. Im Rahmen eines Begleitprogramms erhielten die Mitglieder bei einem Rundgang und über zwei Vorträge interessante Einblicke in die internationale Arbeit der deutsch-amerikanischen Einrichtung. Das Marshall Center widmet sich dem sicherheitspolitischen Dialog, der internationalen Zusammenarbeit sowie dem Austausch von Fach- und Führungskräften aus aller Welt


Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

Karlheinz Wedhorn - George C. Marshall Center

