Interreg Österreich-Bayern 2014-2020

EZWK - Belegstelle

Grenzüberschreitende Erweiterung und gemeinsamer Betrieb der Belegstelle „An den drei Wassern“

Themenfeld:
Natur und Bildung, Regionalentwicklung
Projektnummer:
EZWK-p2p-004
Projektzeitraum:
01.03.2026 - 31.12.2027
Projektart:
People-to-people Projekt
Aktion:
Grenzenlose Natur- und Kulturlandschaft
Leadpartner:
Imkerkreisverband Garmisch-Partenkirchen e.V.
Projektpartner:
Landesverband für Bienenzucht in Tirol - Bezirk Reutte
EFRE Fördersatz:
75%

Gemeinsam für starke Bienen im Alpenraum

Bienen kennen keine Grenzen – ihr Schutz sollte es auch nicht. Genau hier setzt das Projekt „Belegstelle An den drei Wassern“ an: Es schafft erstmals eine dauerhafte, offizielle Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tirol in der Bienenzucht und legt damit den Grundstein für ein europaweit einzigartiges Modell.

Im Mittelpunkt steht die grenzüberschreitende Anerkennung und Erweiterung der bestehenden Belegstelle direkt an der Landesgrenze. Durch die Einbindung der Tiroler Seite wird der Schutzkreis vergrößert, die Toleranzzucht gestärkt und die genetische Vielfalt der Honigbiene im Alpenraum nachhaltig gesichert.

Ein Leuchtturmprojekt mit Vorbildwirkung

Die Belegstelle wird zur ersten offiziell länderübergreifenden Belegstelle Europas und gleichzeitig zur ersten AGT-zertifizierten Belegstelle in Österreich. Bayern und Tirol arbeiten künftig Hand in Hand – von Betrieb und Betreuung bis zur Zuchtorganisation.

Mehr Raum, bessere Bedingungen, weniger Hürden

Neue Flächen auf Tiroler Seite schaffen zusätzliche Kapazitäten für Begattungsvölker und ermöglichen den Einsatz vielfältiger Vatervölker aus beiden Ländern. Für Imkerinnen und Imker bedeutet das: kürzere Wege, einfachere Abläufe und weniger Bürokratie. Dezentrale Anlieferpunkte erhöhen die Beteiligung und machen die Belegstelle für Züchter aus der gesamten Region attraktiv.

Zusammenarbeit, die wirkt

Gemeinsame Betreuungsteams, eine grenzüberschreitende Zuchtgemeinschaft und klare Strukturen sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Begleitet wird das Projekt durch Schulungen, Informationsveranstaltungen und aktive Öffentlichkeitsarbeit.

So entsteht ein starkes Netzwerk für gesunde, widerstandsfähige Bienenvölker – und ein zukunftsweisendes Beispiel dafür, wie Naturschutz, Zucht und Zusammenarbeit im Alpenraum erfolgreich verbunden werden können.