EZWK - Steinadler
Steinadler kennen keine Grenzen
Gemeinsam für den König der Lüfte
Der Steinadler ist ein Sinnbild der Alpen – majestätisch, selten und hochsensibel. In Bayern werden seine Reviere seit Jahrzehnten sorgfältig überwacht. Doch gerade entlang der Grenze zu Tirol fehlt bislang ein vollständiges Bild: Wo genau liegen die Reviere? Wie erfolgreich brüten die Adler? Und welche Gefahren beeinflussen ihren Nachwuchs?
Aktuell bringt ein bayerisches Revier im Schnitt nur 0,3 flügge Jungvögel pro Jahr hervor – ein alarmierender Wert. Die Ursachen sind noch ungeklärt. Umso wichtiger ist der Blick über die Grenze: Ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Monitoring kann zeigen, wo Probleme entstehen – und wo Lösungen liegen.
Ein Projekt, das Grenzen überwindet
Erstmals werden bayerische und tiroler Daten zusammengeführt. Bewährte Monitoring-Methoden aus Bayern treffen auf neue Erhebungen in Tirol. So entsteht ein einheitliches Bild der Steinadlerpopulation im Karwendel und seinen Grenzregionen – ergänzt durch historische Daten und gezielte Besucherlenkung.
Unser Ziel
Wir wollen den Steinadler langfristig schützen – mit Wissen, Zusammenarbeit und konkreten Maßnahmen. Das Projekt schafft die Grundlage für:
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mehr Ruhe an Brutplätzen,
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höhere Bruterfolge,
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und ein ausgewogenes Miteinander von Naturschutz und sanftem Tourismus.
Was wir erreichen
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Einheitliches, grenzüberschreitendes Monitoring
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Analysen zu Störungen durch Freizeit, Tourismus und Luftsport
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Pilotmaßnahmen wie Schutz- und Flugverbotszonen
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Informationskampagnen und Workshops mit Tourismus, Bergsport, Jagd und Behörden
Für wen wir arbeiten
Für alle, die von einer lebendigen Alpenlandschaft profitieren:
Behörden, Schutzgebietsverwaltungen, Bergsportler, Touristiker – und nicht zuletzt für die Menschen, die den Steinadler auch in Zukunft am Himmel der Alpen sehen möchten.




