GrenzGeniale Energie & Mobilität
Energie- und Mobilitätswende grenzüberschreitend gemeinsam gestalten
Das Projekt „GrenzGeniale Energie & Mobilität - Energie- und Mobilitätswende grenzüberschreitend gemeinsam gestalten“ stärkt kommunale Führungskräfte als Impulsgeber:innen für Klimaschutz, Energiewende und nachhaltige Mobilität. Ziel ist es, praktisches Wissen zu vertiefen, Kooperationen zu fördern und konkrete Umsetzungsschritte in den Gemeinden zu initiieren.
Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Exkursionsprogramm besuchen Bürgermeister:innen und Gemeindevertreter:innen aus den Regionen Innsbruck-Land, Außerfern und dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen ausgewählte Projekte der Energiewende: Wind- und Wasserkraftwerke, Biogasanlagen sowie innovative Nah- und Fernwärmesysteme. Ergänzt wird das Programm um Besuche bei kommunalen Energieversorgern, Regionalwerken und erneuerbaren Energieanlagen, die erfolgreiche Modelle für fossilfreie Energie demonstrieren. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in Technik, Genehmigungsprozesse, Finanzierung, Betreiber- und Beteiligungsmodelle sowie in Akzeptanzstrategien vor Ort.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf E-Mobilität als zentralem Baustein klimafreundlicher Verkehrssysteme. Anhand praktischer Beispiele – von Ladeinfrastruktur in Ortszentren über Schnellladehubs bis zu kommunalen Elektromobilitätskonzepten (z. B. E-Bus-Systeme, Rufbusse, Sharing-Modelle) – wird aufgezeigt, wie integrierte Lösungen Kosten senken, Luftqualität verbessern und CO₂-Emissionen reduzieren.
Die Exkursionen werden jeweils durch Fachvorträge von Expert:innen ergänzt, die vertiefende Einblicke in die behandelten Themen sowie aktuelle Praxis- und Umsetzungserfahrungen vermitteln. Dadurch wird der Wissenstransfer gestärkt und die fachliche Einordnung der besichtigten Anlagen und Maßnahmen sichergestellt.
Das Vorhaben stärkt das Know-how der Bürgermeister:innen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Sektorkopplung und nachhaltige Mobilität. Zugleich fördert es die Vernetzung zwischen Gemeindenim Gebiet der EUREGIO ZWK. Zusätzlich erhöht Presse- und Social-Media-Arbeit die Sichtbarkeit und Akzeptanz von erneuerbaren Energien. Der grenzübergreifende Austausch ermöglicht wechselseitiges Lernen, die Abstimmung regionaler Strategien und den Anstoß von Pilotansätzen in den Gemeinden.
Erwartete Ergebnisse sind eine engere Kooperation zwischen kommunalen und regionalen Energieakteur:innen, eine gestärkte Bewusstseinsbildung für Energieautonomie und Energieeffizienz sowie konkrete Planungsimpulse zur Förderung erneuerbarer Energien, E-Mobilität und CO₂-Reduktion.
Die Zielgruppen umfassen neben den Bürgermeister:innen auch kommunale Vertreter:innen sowie Ansprechpartner:innen der kommunalen Energieunternehmen, Energieexpert:innen der Energieagenturen, Regionalentwicklungsorganisationen.

