Interreg Österreich-Bayern 2014-2020

Spurensuche in der Vergangenheit - Basislehrgang Ahnenforschung

Basislehrgang Ahnenforschung

Themenfeld:
Kultur und Bildung
Projektnummer:
EZWK-p2p-001
Projektzeitraum:
01.03.2023 - 30.06.2023
Projektart:
People-to-people Projekt
Leadpartner:
Gemeinde Leutasch
Projektpartner:
Gemeinde Reith bei Seefeld (PP2), Gemeinde Seefeld (PP3), Gemeinde Scharnitz (PP4), Markt Mittenwald (PP5), Gemeinde Krün (PP6), Gemeinde Wallgau (PP7)
Gesamtkosten:
4.820 €
Mittel beantragt:
3.615 €
EFRE Fördersatz:
75%

Es handelt sich bei dem Basislehrgang Ahnenforschung um eine grenzüberschreitende Begegnungsmaßnahme. Ziel dieser Initiative ist es, kleinräumig mit Hilfe von Familienforschung, identitätsstiftend zu wirken und kulturelle und natürliche Gemeinsamkeiten im Kultur- und Grenzraum zu entdecken. Auf diese Weise kann das kulturelle Gedächtnis des Kulturraumes bzw. der Bürgerinnen und Bürger gestärkt und grenzübergreifende Begegnung von Institutionen und Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefördert werden.


Mit dem Basislehrgang Ahnenforschung will man Menschen aus der Grenzregion zusammenbringen, die sich mit der Geschichte der eigenen Familie auseinandersetzen und einen ersten Einblick in die Arbeitsweise der Genealogie (=Familienforschung) erhalten wollen. Unter Genealogie versteht man eine Hilfswissenschaft der Geschichtsforschung mit dem Ziel, Namen und Lebensdaten von miteinander verwandten Personen zu ermitteln. Dies geschieht in der Regel durch das Aufspüren von urkundlichen Belegen (Geburtsurkunden, Tauf-, Trauungs- und Totenscheine, Eintragungen in den Kirchenbüchern), die den Nachweis der Verwandtschaft und damit verbunden die Beschreibung der Zusammenhänge erbringen sollen.

Woher stammt der Familienname, wo und wie haben die Vorfahren gelebt, was waren ihre Berufe? Diese und viele andere Fragen sind heutzutage dank Internet leichter zu erforschen denn je. Doch sollte man wissen, dass es Hürden gibt, wie beispielsweise der Schutz der Persönlichkeitsrechte (Datenschutz). Ebenso ist die Kenntnis im Lesen alter Schriften eine Voraussetzung im Umgang mit den Kirchenbüchern und Archivalien. 
Ergänzend zu den praktischen Hilfestellungen, sollen auch noch zwei Exkursionen angeboten werden (in ein staatliches und ein Kirchenarchiv), damit die TeilnehmerInnen sich besser kennenlernen und Einblick in Recherchearbeiten bekommen.

Mit der Durchführung der Workshops und Exkursionen, die abwechselnd in Bayern und Tirol stattfinden, sollen Experten bzw. Historiker beauftragt werden. Projektbegleitung, Organisation, Bewerbung, Nachbereitung und Dokumentation der Veranstaltungen ist Aufgabe eines/einer Gesamtkoordinators bzw. -koordinatorin. Aus organisatorischen Gründen ist die Anzahl der Teilnehmer mit 20 Personen pro Workshop begrenzt.